Am 24. Mai meldete sich ein Stand-up-Paddler im Hafen und berichtete, dass sich möglicherweise Munition direkt am Schilfgürtel im Bereich Schanzenberg befinden könnte. Der Hinweis wurde umgehend an die Polizei weitergegeben. Eine erste Überprüfung bestätigte den Verdacht, sodass die Polizei den Kampfmittelräumdienst informierte.
Die Beamten des Kampfmittelräumdienstes waren daraufhin am Pfingstmontag am Schanzenberg im Einsatz. Im Bereich des Fundortes suchten sie den Grund des Sees systematisch ab und konnten insgesamt vier Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg bergen. Weitere Funde wurden nicht festgestellt.
Gerade bei dem aktuell sehr klaren Wasser kann es vorkommen, dass Gegenstände auf dem Grund sichtbar werden, die auf den ersten Blick wie Munition aussehen. In solchen Fällen gilt: Bitte die Gegenstände nicht berühren oder bergen. Meldet den Fund möglichst mit genauer Position über den Polizeinotruf. Die Polizei und der Kampfmittelräumdienst gehen jedem Hinweis nach und kümmern sich um die weitere Absicherung
Bericht und Foto: Nils Lüdemann