Nachdem im letzten Jahr das Damenteam und im Jahr davor ein Teil des Bundesligateams bei der Spargelregatta mitgemacht hatten, starteten wir in diesem Jahr als Juniorenteam. Am Freitagnachmittag ging es bereits zum Training auf den See, um Leon und Johann, die vorher noch nie J/70 gesegelt waren, das Boot zu zeigen, ihnen ihre Aufgaben zu erklären und schon einmal ein paar Manöver zu fahren.
Am Samstagmorgen ging es um 11 Uhr zur Steuerleutebesprechung nach Buchholz und danach bei gutem Wind aufs Wasser, in Richtung Regattafeld. Bevor es in den ersten Start ging, durchliefen wir noch einmal alle Manöver, setzten, fuhren und dropten den Gennaker noch einmal, um zu kontrollieren, ob alles richtig angebracht war.
Nachdem die A-Cats und danach die Motten gemeinsam mit den Waszps gestartet waren, ging es in die Startsequenz für die Yardstickgruppe. An der Startlinie starteten wir zwischen einer J/22 und einem 15er Jollenkreuzer und begannen, uns nach vorne im Feld abzusetzen. Durch die für uns guten Windbedingungen kamen wir bereits mit ein wenig Vorsprung an der Luvtonne an und konnten vor dem Feld unsere Wettfahrt fahren.
Unsere Wartezeiten zwischen den Wettfahrten waren lang, da beispielsweise auch ein 15’ Dinghy teilnahm und wir diesen meistens schon auf seiner ersten Kreuz überrundeten. Im zweiten Rennen kam zu dem Wind noch Aprilwetter dazu, und von Sonnenschein über Bewölkung und Regen war alles dabei. Durch den Wind kenterten einige Boote oder brachen ab und fuhren zurück in den Hafen. So wurden wir dann bereits nach der dritten Wettfahrt in den Hafen geschickt und sind nicht, wie eigentlich geplant, noch eine vierte gesegelt.
Am Abend ging es zum Spargelessen auf den Lödingshof. Dort haben wir es uns nicht nehmen lassen, eine Runde mit den Kettcars zu fahren. Da klar war, dass am Sonntag weniger Wind sein würde, besprachen wir noch einmal die Unterschiede zu Rennen bei weniger Wind.
Am Sonntagmorgen ging es eine Stunde vor dem Start aufs Wasser. Zu unserer Freude war mehr Wind, als wir erwartet hatten – jedoch deutlich weniger als am Samstag. Bei schönstem Sonnenschein segelten wir die verbleibenden zwei Wettfahrten, bevor wir wie bereits am Samstag mit Gennaker zurück in Richtung Hafen fahren konnten.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es wieder nach Buchholz auf den Lödingshof mitten ins dortige Spargelfest. Nach einer weiteren Runde Kettcar fahren und einem Besuch der dort lebenden Schweine schauten wir dem Spargelschälwettbewerb zu, der noch kurz vor der Siegerehrung abgehalten wurde.
In der Yardstickgruppe gibt es neben dem Gesamtsieg der Gruppe auch für die einzelnen Yardstickgruppen (aufgeteilt in Yardstick 60–100, 101–107, 108–113 und 114–120) eine Siegerehrung. In der YS‑unter‑100‑Gruppe belegten wir den zweiten Platz. Klaus, Uwe und Monika belegten den zweiten Platz in der Gruppe YS 101–107, dahinter Wolfgang und Hans auf Platz drei sowie Axel, Birgit und Jörn auf Platz vier. Die dritte Gruppe (YS 108–113) gewann Arne mit seinem Finn. Holger und Sigrid fuhren auf den zweiten Platz der Gruppe YS 114–120.








Bericht: Henriette Bühner
Fotos: Axel Heller und Marion Freese